Nato fürchtet russischen Überfall auf die Ukraine

Der Nato-Oberbefehlshaber, General Breedlove, fürchtet einen russischen Angriff auf die Ukraine und will so schnell als möglich ein zusätzliches Nato-Hauptquartier an die deutsch-polnische Grenze nach Stettin verlegen. (Foto: dpa)

Der Nato-Oberbefehlshaber, General Breedlove, fürchtet einen russischen Angriff auf die Ukraine und will so schnell als möglich ein zusätzliches Nato-Hauptquartier an die deutsch-polnische Grenze nach Stettin verlegen. (Foto: dpa)

Einen Bericht der Londoner Times zufolge hat Nato-General Philip Breedlove gefordert, dass die Nato schnellstens ihre Kapazitäten in Polen ausbauen müsse. Dazu zähle vor allem der Aufbau von massiven Waffen- und Versorgungslagern. Dadurch sollten innerhalb kürzester Zeit tausende Soldaten gegen Russland in Marsch gesetzt werden. Der US-General wird beim Nato-Gipfel im Herbst einen entsprechenden Plan vorlegen.

Breedlove hat seine Nato-Kollegen diese Woche in Neapel getroffen und über die Vorbereitungen des Einsatzes informiert. Der General verlangt, dass die Infrastruktur in Polen umgehend stehen müsse, um sehr schnell Truppen in Marsch setzen zu können.

Die Leitung des Einsatzes soll die multinationale Gruppe Nordost übernehmen. Sie operiert in Stettin an der deutsch-polnischen Grenze. Die Leitung soll rund um die Uhr besetzt sein, um auf allfällige russische Übergriffe reagieren zu können.

Nach dem Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 stiegt offenkundig die Nervosität zwischen Russen und Amerikanern. Die Russen haben ihre Version vorgelegt, die die Ukraine belasten (hier). Die USA hatten nichts in der Hand (hier das Nichts) und mussten einräumen, dass Putin nicht der direkt Verantwortliche war (hier).

Durch den Zusammenbruch der Regierung des EU-Mannes Jazenjuk am Donnerstag ist zu erwarten, dass es zu einer Destabilisierung der Lage in der Ukraine kommen wird (hier). Bereits im Vorfeld der Präsidentenwahl konnten sich Russen und Ukrainer nicht auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen. Es war befürchtet worden, dass Präsident Putin die chaotische Lage nützen könnte, um den Osten der Ukraine an Russland anzuschließen. Dies war im Zuge der Wahl nicht geschehen (mehr dazu hier).

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Veröffentlicht am Juli 24, 2014 in Uncategorized und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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